Read Wilde Schafsjagd by Haruki Murakami Online

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Haruki Murakamis meisterhafter Bestseller um ein Schaf mit bernat rlichen Kr ften, ein Teilzeit Callgirl mit den sch nsten Ohren der Welt und einen Kriegsverbrecher mit Gehirntumor ist ein fantastischer Detektivroman, inspiriert von den d steren Werken Raymond Chandlers nur dass dieser Fall unl sbar ist Der Geschichtenzauberer Murakami entf hrt in eine Welt voll bizarrer Geheimnisse, in der Realit t und Fantasie zu einem virtuosen Abenteuer verschmelzen....

Title : Wilde Schafsjagd
Author :
Rating :
ISBN : 3442734746
ISBN13 : 978-3442734740
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : btb 4 September 2006
Number of Pages : 312 Seiten
File Size : 576 KB
Status : Available For Download
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Wilde Schafsjagd Reviews

  • Kai
    2018-11-07 09:21

    Interessant, einen der frühen Murakamis zu lesen. Steckt jede Menge Frische in dem Text. Zuweilen auch recht humorvoll, und dennoch mit der typischen Murakami-typischen melancholischen Grundstimmung. Alles in allem ein sehr gutes Buch.

  • Welserin
    2018-11-06 06:20

    Spitze! Wer den Sprecher schon von anderen Hörbüchern kennt, braucht sich nur mehr zurücklehnen und genießen. Sowohl der Inhalt - muss gestehen, dass Murakami mein Lieblingsautor ist - aber auch der Sprecher, sind hochwertig und einzigartig. Ich kann dieses Hörbuch uneingeschränkt empfehlen. Ein Genuss!

  • Su Ha Punkt
    2018-11-04 10:27

    Bin eigentlich Murakami-Fan, aber in diese Geschichte bin ich einfach nicht hineingekommen. Bis jetzt das erste und einzige Buch von ihm, das ich nicht verschenken würde.

  • G S
    2018-10-23 09:07

    Eine typische "Murakami" Erzählung, etwas surrealistisch, in ihren Bann ziehend, unterhaltsam und durchaus hörenswert.Der Sprecher ist auch o. k.

  • Robert Aflenzer
    2018-10-20 09:06

    Wunderbare GeschichteEinmal mehr lässt Haruki Murakami seine Fantasie spielen und führt uns in die wilde und rauhe Landschaft von Hokkaido

  • visual memory
    2018-10-25 06:08

    Haruki Murakamis ältester auf Deutsch erhältlicher Roman, erschienen erstmals 1982, weist bereits einige für das Werk Murakamis charakteristische Züge auf. So ist der namenlose Protagonist, aus dessen Perspektive der Roman erzählt wird, um die 30, kinderlos und weiß nicht so recht, was er mit seinem Leben anfangen soll. Leitmotiv ist die Entfremdung des Menschen von der heutigen Lebenswelt. Trostlos und einsam, dennoch nicht verbittert, leicht zynisch, aber dennoch recht optimistisch gleitet der Protagonist scheinbar ziellos durch sein Leben. Das Element des Metaphysischen, das spätere Arbeiten Murakamis prägt, ist in Ansätzen vorhanden, jedoch lange nicht so zentral, die Sexualität als Motiv spielt eine Rolle, ist aber nicht so tragend für die Story, und auch nicht in solch telis abnormen Formen dargestellt, wie zum Beispiel in "Kafka am Strand" oder "1Q84".Angesiedelt ist die Geschichte im Japan des Jahres 1978, also in der Zeit, in der auch der Autor Haruki Murakami um die 30 Jahre alt war. Der Hauptcharakter, der zusammen mit einem früheren Kommilitonen eine recht erfolgreiche kleine Werbeagentur mit Übersetzungsbüro leitet, wird aufgrund einer von seiner Firma herausgebrachten Fotoanzeige vom Handlanger eines mächtigen Politikers bedroht. Er muss auf der nordjapanischen Insel Hokkaido ein besonderes Schaf finden, welches Angeblich große Macht besitzt. Findet er das Schaf nicht fristgerecht, wird ihm gedroht, seine Firma durch die Kontakte des Politikers zu vernichten. Zusammen mit seiner deutlich jüngeren Freundin, die als Hobbyhure, Lektorin und Ohren-Modell jobbt, macht er sich von Tokio aus auf den Weg in den äußersten Norden Japans, in eine fernab gelegene, abgeschiedene Gegend.In einer von jeder Menge Rauch, Löwenbräu und Whisky getränkten Atmosphäre entführt Murakami den Leser auf die Reise, auf die "Wilde Schafsjagd". Der Weg ist dabei für den Leser das Ziel, und der Protagonist kommt zu teilweise bitteren Erkenntnissen über seine eigene Vergangenheit, seine gescheiterte Ehe und denkt an ferne, verlorene Freundschaften aus der Studentenzeit, der wilden 68er-Zeit, zurück. Auffällig ist die Entfremdung des Protagonisten von seiner Umwelt. Nicht nur er wird ohne Namen dargestellt, auch nennt er keine andere Person mit ihrem echten Namen. Für seine Jugendfreunde nimmt er die Spitznamen, die er als Student benutzte, ansonsten bezeichnet er die Personen immer nur nach ihrer Rolle in seinem Leben ("der Sekretär", "meine Freundin"). Teils skurrile Charaktere und Situationen kommen auf den Protagonisten zu, eine kafkaeske, undefinierbare, latente Bedrohung ist oft beim Lesen spürbar, und man fließt mit dem Fluss von Murakamis einfacher, betörender Sprache dahin. Auf der Jagd nach dem Schaf wird dem Protagonisten bewusst, dass er dadurch vielleicht nicht nur seinen beruflichen Untergang abwenden kann, sondern sich ihm mit der Schafsjagd auch eine Chance bietet, ein neues Leben zu beginnen und seine Zukunft in den Griff zu bekommen, und so geht er mit zunehmender Hoffnung auf die Suche, wobei er sich auch seiner eigenen Vergangenheit stellen muss.Zum Stil ist zu sagen, dass dieser simpel und klar ist, aber durchaus aus sehr poetisch sein kann. Der Text lädt zum Tiefen Eintauchen ein und entfaltet mitunter eine fast hypnotische Wirkung. Die deutsche Übersetzung ist sehr gut, und man merkt, dass der Verlag hier nicht den Fehler begangen hat, wie bei anderen Werken Murakamis (Gefährliche Geliebte, Mr Aufziehvogel), aus Kostengründen von der englischen Übersetzung ins Deutsche übersetzen zu lassen. Murakami, der selbst in Japan ein renommierter Übersetzer für englischsprachige Literatur ist, würde es bei sowas wohl die Zehennägel hochrollen, wenn er davon wüsste. Hier wurde gottlob aus dem Japanischen ins Deutsche übersetzt, wie es sich gehört.Mit gut 300 Seiten ist "Wilde Schafsjagd" für einen Roman eher knapp bemessen. Herausgekommen ist ein kurzes, knackiges kleines Meisterwerk der Postmoderne, dessen Story wohl in jede hochkapitalistische Gesellschaft passen würde; ob nun Japan, Deutschland oder sonstwo.

  • Thomas Knackstedt
    2018-10-29 06:07

    ... leider muss ich das feststellen. Ich mag Murakami. Mehr als die meisten Schriftsteller, die noch am Leben sind. Doch genau wie bei Philippe Djian gibt es bei Murakami Unterschiede in der Schreibe, wenn man die Schaffensphase betrachtet. Am Anfang sprühte die Kreativität wie ein nie verloderndes Feuer, eine Urgewalt der literarischen Magie. Danach blieb es handwerklich außerordentlich gut, doch der Funke, der aus einem Buch eine Art Bewusstsein erweiternder Droge machte, der war nicht mehr da. Weiß der Himmel warum. Auf -Wilde Schafsjagd- musste ich lange warten. Doch als ich den Roman jetzt begann, war alles wieder da. Der Wahnsinn von -Wenn der Wind singt- und -Pinball- geht der -Wilden Schafsjagd- voraus, danach bezaubern -Hard Boiled Wonderland- und -Naokos Lächeln- den Leser, ehe -Tanz mit dem Schafsmann- das Thema noch einmal aufnimmt. Ein Thema, das den Leser, der da hinein geschnuppert hat, nicht mehr loslässt...Ein junger Mitarbeiter einer Tokyoer Werbeagentur hat eine seltsame Begegnung. Ein schwarz gekleideter Mann besucht ihn und stellt ihm eine Aufgabe. Die Werbeagentur hat das Foto einer Schafherde auf einem Berg veröffentlicht. Der Mann will, dass der Mitarbeiter der Agentur diese Weide findet. Es gibt kein Ablehnen. Der Besucher kann die Werbeagentur schließen, das Leben des Mitarbeiters zerstören, er hat gewaltige Macht. So macht sich der junge Mann auf den Weg. Begleitet von seiner Freundin, einem Ohr-Model. Die Frau mag nicht viel hermachen, aber wenn sie ihre Ohren zeigt, werden alle Männer schwach. Die beiden machen sich auf den Weg. Es geht in die Heimat von Ratte, einem alten Freund des Mitarbeiters. Denn von Ratte stammt das Bild der Weide. Dann treffen unsere beiden Suchenden den Schafprofessor, finden die Weide und landen in einer Welt, die sich in einem anderen Universum zu drehen scheint...Wie abgedreht und irre sich diese Zusammenfassung auch anhören mag, der Roman ist in sich schlüssig, genial geschrieben und macht Lust auf so viel mehr. Murakamis Schreibe in dieser Zeit war magisch. Murakami hat, bis auf den Literatur Nobelpreis alles gewonnen, was es an Preisen gibt. Warum das so ist, kann man erahnen, wenn man -Wilde Schafsjagd- liest. In diesem Buch stimmt einfach alles: Die Schafe, die Ohren und die Magie. Was will man da noch mehr?