Read Liebe in fremden Betten: Große Persönlichkeiten und ihre Affären by Friedrich Weissensteiner Online

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Schon immer waren Liebe und Politik eng miteinander verwoben Die M chtigen setzten ihre Liebhaberinnen als Mittel zum Zweck ein, und manche Geliebte bestimmte das Staatsgeschehen mit So bekannte sich Ludwig XV ffentlich zu seiner einflussreichen M tresse Madame de Pompadour, und der Geliebte der Zarin Katharina II verhalf ihr sogar zum Thron Dem bayerischen K nig Ludwig I dagegen wurde die Leidenschaft zur T nzerin Lola Montez zum Verh ngnis und zwang ihn zur Abdankung Friedrich Weissensteiner versteht es meisterhaft, Geschichte und Privatleben der M chtigen diskret, aber am sant und informativ zu erz hlen Zeitb hne...

Title : Liebe in fremden Betten: Große Persönlichkeiten und ihre Affären
Author :
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ISBN : 3492240976
ISBN13 : 978-3492240970
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Piper Taschenbuch Auflage 2 2005
Number of Pages : 224 Seiten
File Size : 699 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Liebe in fremden Betten: Große Persönlichkeiten und ihre Affären Reviews

  • Amazon Kunde
    2018-10-18 18:59

    Die Überschrift sagt eigentlich schon alles.Herrscher hatten zwar Ehefrauen und viele Kinder, aber die wahre Liebe war es nicht.Mätressen waren weit verbreitet und keine Seltenheit. Von den Ehefrauen wurden sie meist ignoriert.

  • wolfgang neubacher
    2018-10-21 18:53

    Friedrich Weissensteiner liefert in diesem Buch einen Einblick in das (verrückte) Liebesleben diverser hochgestellter Persönlichkeiten der europäischen Geschichte.Ludwig XV. wird vom Autor als "Mätressenkönig" bezeichnet - wobei aber gesagt werden muss, dass sich die französischen Könige des 17. und 18. Jahrhunderts ganz offiziell eine Mätresse hielten. Noch dazu, wenn man sich seine Frau nicht selbst ausgesucht hatte, sondern aus dynastischen Gründen verheiratet wurde und die Angetraute - wie bei Ludwig XV - langweilig und bigott war. Da kam ihm Madame de Pompadour gerade recht....Katharina II. ist für den Autor "die mannstolle Zarin". Sie war eine geborene Sophie von Anhalt-Zerbst. Ihr Mann Peter "war von schwächlicher Konstitution, sein Körper krankheitsanfällig". Auch die Pocken verschonten ihn nicht. Dazu war er geradezu hässlich. 9 Jahre lang vollzog er die Ehe nicht. Dass sich da seine Frau mit diversen Liebhabern tröstet, die sie auch schwängern, braucht nicht weiter zu verwundern...Das Liebesleben von Napoleon nennt der Autor "ungereimt". Napoleon war Frauen gegenüber "..reserviert, linkisch und schüchtern..." Trotzdem hatte er viel Erfolg bei den Frauen und bekam sogar die Tochter des österreichischen Kaisers zur Frau.Clemens Wenzel Lothar Fürst Metternich ("Der Kutscher Europas") hatte unbestreitbar viele Qualitäten: "...Weltgewandtheit. Anpassungsfähigkeit, geistige Elastizität, diplomatische Raffinesse, aalglatte Geschmeidigkeit und politisches Feingefühl..." Dass das auch bei Frauen gut ankam, verwundert nicht. "Ich kann nicht verstehen, wie eine Frau Clemens widerstehen kann" - so die eigene Frau über ihren Mann.Und wie reagieren die Ehefrauen auf die Seitensprünge ihrer hohen Herren? Sie schauten weg, tolerierten sie - und kümmerten sich um die Kinder.All die oben erwähnten Eigenschaften nützen Metternich nichts - er wird durch die Revolution von 1848 ins Exil gejagt.Die wohl lächerlichste Figur in diesem Buch ist der bayerische König Ludwig I. Er verfällt mit 61 Jahren völlig den Reizen der 28jährigen Lola Montez, die ihn nach Strich und Faden betrügt und ausnimmt. Der verliebte Narr macht sie zur Gräfin; nach heutigem Geld gab er für die Dame(?) in 2 Jahren rund 2,5 Millionen Euro aus...Auch Ludwig musste 1848 abdanken.Friedrich Weissensteiners Buch (auch wenn es nicht mehr neu ist) ist amüsant und sehr, seht lesenswert. Man erfährt nicht nur viel über die amourösen Verwirrungen der Hauptpersonen, sondern auch viel über ihr (politisches und geschichtliches) Umfeld. Hervorzuheben ist auch die geschliffene Sprache des Autors!

  • Alienor
    2018-11-02 21:52

    Mit seiner üblichen Genauigkeit und dem angenehm flüssigen und humorvollen Schreibstil untersucht Friedrich Weissensteiner das Liebesleben hochgestellter Persönlichkeiten des 18. und 19. Jahrhunderts. Sehr eindrucksvoll wird hier die Diskrepanz zwischen den dynastisch motivierten Ehen und der jeweiligen Neigung des Herzens dargestellt. Zudem weiß Weissensteiner sehr anschaulich die moralischen Maßstäbe vergangener Zeiten zu verdeutlichen. In der sorgfältigen Auswahl seiner Protagonisten (Metternich, Katharina die Große, Napoleon Bonaparte usw.) habe ich an sich nur Talleyrand vermisst.