Read 100 schlimme Dinge, die mir bestimmt passieren by Carrie Mac Online

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Mach dir keinen Kopf Nun bertreib mal nicht Denk einfach nicht mehr dran Diese S tze kann die 16 j hrige Maeve nicht mehr h ren Seit Jahren schon leidet sie an zwanghaften ngsten, und so sehr sie sich w nscht, sie k nnte einfach damit aufh ren es geht nicht St ndig rechnet sie mindestens mit dem Schlimmsten Da hilft es nicht gerade, dass ihre Mutter, Maeves Fixpunkt, f r sechs Monate als Katastrophenhelferin nach Haiti geht Maeve wird zu ihrem Vater geschickt, dessen Haus gerade im Chaos versinkt, weil 1 Maeves sechsj hrige Zwillingsbr der in ihrer Vorstellung st ndig Gefahr laufen, vor ein Auto zu geraten oder entf hrt zu werden, 2 ihre Stiefmutter kurz vor der Entbindung steht und auf einer gef hrlichen Hausgeburt beharrt, und 3 ihr Vater seit einiger Zeit wieder dem Alkohol verfallen ist Dann trifft Maeve auf Salix, eine auf ganzer Linie faszinierende Stra enmusikerin, die anscheinend vor berhaupt nichts Angst hat Und das ist gut, denn dieser Sommer bringt mehr Katastrophen mit sich, als selbst Maeve sich h tte ausmalen k nnen....

Title : 100 schlimme Dinge, die mir bestimmt passieren
Author :
Rating :
ISBN : 3499217716
ISBN13 : 978-3499217715
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Rowohlt Taschenbuch Auflage 1 17 November 2017
Number of Pages : 205 Pages
File Size : 686 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

100 schlimme Dinge, die mir bestimmt passieren Reviews

  • Bibilotta
    2019-03-10 19:04

    Auf diesen Jugendroman war ich sehr gespannt – zumal mich das Cover wieder mal auf Anhieb schon faszinierte. Ich fand es so mädchenhaft, verspielt und romantisch – da musste ich mich einfach auf die Geschichte einlassen.Doch so locker, verspielt und verträumt wie es sich auch anhand des Covers gestaltet – so anspruchsvoll und ernst ging es dann doch irgendwie zur Sache. Maeve, die schon seit Jahren unter zwanghaften Ängsten leidet. Sie sehnt sich so sehr danach, dass diese endlich aufhören – aber das geht nicht so einfach.Man kann es sich kaum vorstellen – aber Maeve denkt immer an das Schlimmste – und das macht es ihr natürlich besonders schwer. Als dann auch noch ihre Mutter für ein halbes Jahr nach Haiti geht und Maeve zu ihrem Vater geschickt wird – fängt die Katastrophe erst so richtig an.Ständig ist sie um Sorge – und malt sich das Schlimmste aus – gerade was ihren Vater, seine neue Lebensgefährtin und die Zwillinge angeht.Alles gestaltet sich hier sehr fliessend und einfach – so dass man, auch wenn man mit Angstzuständen noch nichts zu tun hatte – hier einen tollen, einsichtigen und verständlichen Einblick erhält. Auf diese Art und Weise kann man Maeve's Verhalten auch sehr gut nachvollziehen und verstehen – was mir sehr wichtig war.Die große, langersehnte Wende kam dann, als Maeve auf Salix trifft – eine faszinierende Straßenmusikerin, die im Vergleich zur ihr überhaupt keine Ängste hat.Und genau die Mischung macht diese Geschichte dann letztendlich aus …Die Themen wie Angstzustände, Selbstfindung und Familie liegen hier schwer im Mittelpunkt und wurden hier wundervoll umgesetzt und zur Geltung gebracht.Der Schreibstil war sehr locker und leicht – und die Kapitel sind sehr kurz gehalten. Leider nehmen die Kapitelüberschriften schon sehr viel von der Geschichte vorab weg … das hätte ich schöner gefunden, wenn sich das was anders gestaltet hätte. Aber ok.Im ersten Drittel des Buches setzt man sehr viel mit Maeve's Gedankengänge auseinander –was sich gerade auch im ersten Teil des Buches ein bisschen lang zog – da hätte ich mir zu Beginn ein bisschen mehr Aktion gewünscht. Das aber störte den Lesefluss jetzt nicht.Wer hier auf eine rasante und spannende Entwicklung hofft – den muss ich was bremsen. Diese kommt nur sehr langsam – und nach und nach – aber das machte es aus, dass es sehr realistisch und glaubwürdig rüberkam.Nicht nur die Handlung war sehr realistisch und nachvollziehbar – auch die Charaktere waren sehr bodenständig, greifbar und man hatte das Gefühl, dass sich alles in der Nachbarschaft hätte abspielen können. Das gefiel mir sehr gut … da nichts überzogen und unglaubwürdig rüber kam.Sehr nachdenklich und berührt ging ich aus der Geschichte raus – und es wirkte noch einige Zeit nach.Fazit„100 schlimme Dinge, die mir bestimmt passieren“ von Carrie Mac hat mich emotional sehr berührt und auch nachdenklich gestimmt. Auf lockere, fliessende Art und Weise wurde ich durch den Schreibstil gepackt und mitgezogen. Sehr glaubwürdig kamen die Handlung und die Charaktere rüber – so dass dem Lesespaß nichts im Wege stand.

  • Yvonnes Bücherecke
    2019-03-14 10:55

    Angst ist eine natürliche Reaktion, doch was ist, wenn die diese überhandnimmt? In Macs aktuellem Jugendroman leidet die 16-Jährige Maeve an Angststörungen und verfasst gedanklich Nachrufe für vermeintlich bevorstehende Todesfälle. Ihr Leben wird zu einer Katastrophe, als sie zu ihrem Vater ziehen soll. Eine bewegende Geschichte über Selbstfindung und Familienzusammenhalt.AngststörungenDie Angsterkrankung bzw. Angststörung ist ein Sammelbegriff für alle mit Angst verbundene psychische Störungen. Wirklich aussagekräftige Statistiken gibt es nicht, denn viele Betroffene sind nicht in Behandlung.Für Außenstehende wie mich ist die Angststörung nur ein Begriff, dessen Tragweite ich nicht nachempfinden kann. Aussagen wie „Mach dir keinen Kopf“ oder „Nun übertreib mal nicht“ sind der Geschichte vorangestellt und könnten von mir kommen. Für die Betroffenen sind es aber nur hohle Phrasen.Sie versteht mich nicht. Und das ist auch in Ordnung. Die meisten Leute verstehen es nicht. Nur drei Prozent der Bevölkerung leiden wirklich an Angststörungen. Für uns ist es anders, wenn wir uns Sorgen machen. (S. 275)Carrie Macs Buch „100 schlimme Dinge, die mir bestimmt passieren“ hat mich für dieses Thema sensibilisiert und mir gezeigt, dass Angst manchmal eben nicht doch nur Angst ist.100 schlimme Dinge – Ein Leben in AngstDie 16-Jährige Maeve Glover lebt bei ihrer Mutter in geordneten Verhältnissen, jedenfalls soweit das mit ihrer Krankheit geht. Als die Mutter dann aber mit ihrem neuen Freund für ein halbes Jahr nach Haiti gehen will und Maeve zu ihrem Vater nach Vancouver ziehen soll, gerät die ohnehin labile Verfassung des Mädchens noch mehr ins Wanken.Ich wickle ihr Tuch um meine Hand. Das ist beinahe so, als würde sie meine Hand halten. Nein, das ist es nicht. Es ist gar nicht so, als würde sie meine Hand halten. Es ist bloß ihr Tuch, und ich bin ganz allein. (S. 53)Als Leser verfolgt man die Handlung aus der Ich-Perspektive Maeves und steckt damit mittendrin in dieser Aneinanderreihung von Angst und Panik. Mir hat sich damit eine vollkommen schockierende Welt eröffnet und mir hat Maeve so leid getan.Man hofft, dass die Familie des Vaters Halt geben kann, doch auch hier gibt es nur Chaos: eine hochschwangere Stiefmutter, ein rückfälliger drogensüchtiger Vater und die Zwillingsbrüder. Claire versucht irgendwie die Familie beisammen zu halten und die Brüder begeistern mit ihrem unschuldigen, kindlichen Auftreten. Aber Vater Billy hat mich immer wieder zur Weißglut gebracht. Besonders sein rücksichtsloses, desinteressiertes Verhalten gegenüber seiner Tochter hat mich fassungslos vor dem Buch sitzen lassen.„Maeve!“ Er brüllt so laut meinen Namen, dass ich mir das Telefon vom Ohr reiße. „Was zum Teufel ist los? Warum rufst du ständig an? Ist was passiert? Ist was mit dem Baby?[…]„Da war doch dieses Mädchen, auf der Fähre […] ich habe sie jedenfalls wiedergetroffen […]“„Kann das nicht warten?“ (S. 112f.)LGBT – Passt das noch?Maeves Angstattacken werden immer schlimmer, doch dann trifft sie auf die Musikerin Salix. Salix ist eine faszinierende Persönlichkeit, die Maeve neue Seiten des Lebens zeigt. Ich habe mich in die beiden Mädchen verliebt. Es ist so schön zu lesen, wie die beiden miteinander umgehen. Es mag zunächst unpassend erscheinen, dass neben Angst und Familienproblemen auch noch LGBT thematisiert wird, aber es passt perfekt und macht die Geschichte noch authentischer. Wer also auf der Suche nach Diversity in Jugendbüchern ist, wird hier definitiv fündig.Ich finde es faszinierend, wie die Autorin es geschafft hat, alle Charaktere in die Handlung einzubinden und jedem dabei eine unverzichtbare Rolle zu geben. Die gesamte Patchworkfamilie, Salix und selbst die Nachbarn sind bedeutend für den Handlungsverlauf.Ich kann nicht sagen, dass die Handlung nun überaus fesselnd ist. Es sind die Themen und die bildliche Darstellung dessen, die die Geschichte zu etwas Besonderem machen.Maeves Geschichte hat mich emotional mitgenommen und mich nachdenklich gestimmt. Besonders John Green Fans dürften hier auf ihre Kosten kommen.