Read Von mir soll sie das haben?: Sieben Porträts von Müttern lesbischer Töchter by Viola Roggenkamp Online

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Sieben individuelle Geschichten, die davon erz hlen, dass heterosexuell und lesbisch zu sein kein naturgegebenes Faktum ist Die erste und wichtigste Beziehung, die zur eigenen Mutter, pr gt auch die sexuelle Orientierung Viola Roggenkamp hat sieben h chst unterschiedliche Frauen zwischen 48 und 74 Jahren nach ihren lesbischen T chtern befragt so behutsam wie insistierend und in atmosph risch dichten Portr ts dem Geflecht aus Scham, Angst, Schuld, aber auch Hoffnung nachgesp rt....

Title : Von mir soll sie das haben?: Sieben Porträts von Müttern lesbischer Töchter
Author :
Rating :
ISBN : 3596167922
ISBN13 : 978-3596167920
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : FISCHER Taschenbuch Auflage 1 1 Juli 2006
Number of Pages : 208 Seiten
File Size : 567 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Von mir soll sie das haben?: Sieben Porträts von Müttern lesbischer Töchter Reviews

  • None
    2018-10-23 17:35

    Warum muss denn immer irgendjemand "Schuld" daran sein, dass ein Junge schwul oder ein Mädchen lesbisch ist? Die gewagte Theorie Viola Roggenkamps', dass die Mütter letztendlich der ausschlaggebende Faktor für diese Entwicklung sind, halte ich für absolut unrealistisch. Ich habe außerdem das ganze Buch lang gewartet, dass sie zu einem Schluss aus den ganzen Interviews kommt. Für mich war das Buch absolut kein Erklärungsansatz dafür, dass Mädchen lesbisch werden.

  • map
    2018-10-21 20:59

    Wer an den Lebensgeschichten anderer interessiert ist, kommt wahrlich auf seine Kosten. Die interviewten Mütter und ihre durch die Nachkriegszeit bestimmten Biographien sind im Mittelpunkt der Berichte. Und fast möchte man sagen: das ist auch gut so. Denn das ist interessant. Die Frage nach den Töchtern erscheint dann manchmal nur aufgesetzt als weiteres Thema, das auch noch angesprochen werden musste. Die Frauen erzaehlen unabhängig davon überraschend persönlich. Das wäre für den Leser nachvollziehbarer, wenn mehr Raum für die Geschichten gewesen wäre. So bleibt der etwas ratlose Eindruck einer kurzen Begegnung, von der man hinterher nicht genau weiss, ob sie nun bedeutsam bleiben wird oder nicht.Was allerdings überhaupt nicht funktioniert, ist die eingestreute Selbstreflexion der Autorin, die dem Leser jede Interpretation abnimmt und damit zum kleinen Dummerchen macht. Auf der anderen Seite erwartete sie offensichtlich von den befragten Müttern selbst eine Antwort auf die Frage, welche ihrer Verhaltensweisen oder Lebensentscheidung zur sexuellen Orientierung ihrer Töchter beitrugen. Ist das nicht etwas zu viel von den Befragten verlangt? Und wäre eine Anwort darauf nicht die Aufgabe der Autorin gewesen? Das eine solche Antwort nicht gegeben wird (werden kann?), mag daran liegen, dass eben auch die Linie zwischen Mutter - Orientierung der Tochter nicht so einfach ist, wie die Autorin glaubt. Schade, dass sie dem nicht etwas systematischer nachgespürt hat.

  • None
    2018-10-28 01:45

    Ich fand das Buch äußerst spannend zu lesen - hab eine Vielfalt von Anregungen gefunden, die das Thema Lesbischwerden beleuchten. Von Schuldzuweisung an die Mütter keine Spur! Denn: Seit wann ist Lesbischsein was Schlimmes, eine Fehlentwicklung? Das möchte ich mir doch verbitten. Die Autorin geht Entwicklungsspuren nach, und darin bin ich ihr gern gefolgt. Schön geschrieben auch, das Ganze. Sehr zu empfehlen.

  • Amazon Customer
    2018-11-14 00:52

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen und eine ganze Palette von Gefühlen in mir wachgerufen: ich war erstaunt, perplex, wütend, ärgerlich, belustigt, amüsiert ... als ich las, wie die Mütter über ihre lesbischen Töchter reden und denken. Es hat mich zudem sehr nachdenklich gestimmt und angeregt, über das Verhältnis zu meiner Mutter nachzusinnen. Ich habe das Buch eine Weile später an meine Mutter weitergegeben, und nach einiger Zeit des Bangens, wie sie es aufnehmen würde - hoffentlich nicht als Schuldzuweisung! -, sind wir gut miteinander ins Reden gekommen. Das hat Nähe gestiftet und unser Verhältnis entspannt und vertrauter gemacht. Sehr zu empfehlen!

  • Tanja Schmitz
    2018-11-05 19:49

    Meine Mutter hat sich bzw. mir dieses Buch gekauft, da sie mit meinem späten Coming out absolut nicht klar gekommen ist. Mir persönlich konnte das Buch nicht helfen, bin einfach auch müde, ständig nach Erklärungen zu suchen. In welche Schublade passe ich jetzt rein? Was ist falsch gelaufen? Wieso musste ich so aus der NORM ausbrechen. Glaube kaum, dass meine Mutter dort ihre Fragen beantwortet bekommen hat. Fakt ist, es ist und bleibt ein rotes Tuch, und hat auch dieses Buch nicht helfen können. Zu dem hält es sich, für meinen Geschmack zu sehr an der Oberfläche auf.Interessant vielleicht für Leserinnen, die völlig neu in dieser Thematik sind und einfach ihren Wissendurst stillen wollen. Aber erwartet Žbitte nicht zu viel.