Read Wie der Stahl gehärtet wurde by Nikolai Ostrowski Online

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ber den Autor und weitere Mitwirkendewurde 1904 in Wilija, Gouvernement Wolhynien geboren Er lebte mit seiner Familie in gro er sozialer Not und ging 1919 freiwillig an die Front Durch eine Verwundung 1920 erblindete er zun chst am rechten Auge, erkrankte dann schwer, war ab 1926 ans Bett gefesselt und auf beiden Augen blind Er begann mit dem Diktieren von B chern und dem Studium des Marxismus 1932 erschien sein erster und bekanntester, gr tenteils autobiografischer Roman Wie der Stahl geh rtet wurde Nikolai Ostrowski starb 1936 in Moskau....

Title : Wie der Stahl gehärtet wurde
Author :
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ISBN : 389603197X
ISBN13 : 978-3896031976
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : LeiV Auflage 1 1 September 2004
Number of Pages : 471 Pages
File Size : 876 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Wie der Stahl gehärtet wurde Reviews

  • Alezzo
    2018-11-18 09:20

    Ich muss zu meiner Schande zugeben, dieses Buch erst vor kurzem lesen zu haben. Und ich war sehr überrascht, dass solche Bücher nicht im Schulprogramm enthalten sind...Über wen und über was ist dieses Buch? Was kann es dem interessierten Leser mitgeben?Ich würde sagen - ein Buch über das ECHTE Leben und ECHTE Menschen. Das war richtig der Capslock:)Und noch über - Kameradschaft, Ehre, Gewissen, Anstand - alle das, was den Jungen und Mädchen von heute fehlt. Sowie deren Eltern.Ursprünglich wurde das Buch vom Verlag ist in erster Linie für Jugendliche angeboten. Auf der einen Seite ist es (oder war in der DDR?) zunächst richtig.Die Jugend braucht richtige Vorbilder und Helden - lebendig, motiviert und ... real. Neugierige Kinder, die ein nachahme-fähiges würdiges Ideal suchen, sind schon in der Lage, Kortschagin zu verstehen und erst recht zu akzeptieren.Hoffentlich wird dieser lebendige Protagonist dem einen oder anderen Leser doofe Figuren aus Anime, Cartoons usw. ins andere Licht rücken. Denn diese überfüllen die Köpfe der heutigen Jugend. Es ermöglicht uns, einen anderen Blick auf das 0815-Leben des modernen Menschen zu werfen, und die uns von der Konsumgesellschaft auferlegten Pseudowerte zu überdenken.Und vielleicht wachsen auch neue echte Menschen heran.5/5

  • Markus Wildenblanck
    2018-12-01 05:00

    Geschildert wird die Lebensgeschichte eines einfachen Arbeiters als Komsomolze (Jungkommunist), Partisanenkämpfer im Russischen Bürgerkrieg und Arbeiter für den Aufbau des Kommunismus zu Zeiten der 1910er/1920er Jahre.Es ist eine aufregende Abenteuergeschichte, mit Elementen tragischer Liebes- und Familiengeschichten. Faszienierende Einblicke erhält der Leser in das Denken und Streben der kommunistischen Revolutionäre. Der Verlauf des Helden nimmt auf Grund einer Kriegsverrletzung und privater Enttäuschungen einen tragischen Verlauf. Bis zum Schluss will er sich seinem Schicksal aber nicht ergeben und kämpft weiter, seinen Beitrag für die Gesellschaft und Gemeinschaft zu leisten. Das ist auch für Nicht-Sozialisten ergreifend und lehrreich, zumal das Buch teils autobiographisch ist.Selbstverständlich ist dieses Buch reine Tendenzliteratur, quasi mit einem maximal unzuverlässigen personalen Erzähler (auch wenn dies dem Autor selbst wohl nicht bewusst war): Alles am Kommunismus ist gut, edel, arbeitsam. Alle "gelb-blauen" bzw. weißgardistischen Monarchisten und Reaktionäre sind liederliche Faulpelze, Sadisten, Hurenböcke, Judenmörder und Vergewaltiger.Zwar schleichen sich auch in die Partei unsolide Elemente ein, doch werden diese alsbald entdeckt und ausgeschlossen. Es waren dies dann keine echten Arbeiter, sondern wohl "Gymnasiasten" und Klasssenfeinde. Unbelehrbare Bourgeoisie halt. Unverkennbar hat der Autor auch die typisch russischen Vorbehalte gegen Deutsche und Polen, doch können diese auch, analog der Entlarvung der Verräter in den eigenen Reihen, geläutert und zum besseren kommunistischen Menschen erzogen werden.Normalerweise wäre dieses Buch solide Unterhaltung und ich würde 3 Sterne geben. Da es aber die schöne Botschaft des Nicht-Aufgebens im Kampf so fein transportiert, und ein historisch so interessantes Dokument ist, das einzigartige Einblicke in die Selbstbeschreibung des Sozialismus gewährt: 4 Sterne.

  • Biggi
    2018-11-30 05:01

    Schlimmste stalinistische Propaganda. Bin erstaunt, dass dieses Buch überhaupt wieder vertrieben wird.

  • maiche
    2018-12-10 10:08

    Viele denken dabei nur an "kommunistische Propaganda ". Für mich ist es keine Propaganda, sondern eine Biographie, spannend wie ein gutes Roman. Es ist von Bolschewiki geschrieben, und die werden klare weise als Helden dargestellt, aber dennoch ist es für mich keine Propaganda. Mich hat das Buch jedenfalls nicht zum Kommunisten gemacht. Also man soll die Vorurteile bei Seite lassen und sich vorstellen " was wurde ich tun, wenn ich in gleiche Lage wäre wie P. Kortschagin?? Leben für nichts, oder sterben für etwas??"

  • Rochus R. R. Zentgraf
    2018-11-19 11:27

    Ich kenne dieses Buch schon seit mehr als 30 Jahren. In der ehemaligen DDR gehörte es zur Pflichtliteratur in der Schule. Erstaunlich ist, dass der Autor selbst im Krieg schwer verwundet wurde, er war gelähmt und erblindet, und dieses Buch hat er seiner Sekretärin diktiert, wie auch seine anderen Werke. Ich weiß allerdings aus anderen Quellen, dass der Autor nicht seine eigenen Erlebnisse verarbeitet haben soll, sondern diesen Roman fantasievoll aus Erlebnissen anderer Kameraden zusammen gestellt hat.