Read Harras: der feindliche Freund by Winfried Thamm Online

harras-der-feindliche-freund

Nach jahrzehntelanger Unterbrechung und durch ein zuflliges Wiedersehen lassen Henning Wennemann und Harras Stelzer ihre frher so verschworene Freundschaft wieder aufleben Von alten Missverstndnissen gereinigt, genieen sie diese in vollen Zgen Harras erffnet Henning die aufregende und zwielichtige Welt der Reichen und Schnen in teuren Restaurants, exklusiven Clubs und auf millionenschweren Segeljachten Doch das hat seinen Preis Er verlangt dafr von Henning, ihn an seinem Leben teilhaben zu lassen, in einer Art, die alle Grenzen des Normalen berschreitet Und dann ist da noch der alte Schwur aus Jugendzeiten, von dem Harras nicht lassen will Henning will das nicht akzeptieren, kann sich aber auch nicht von Harras lossagen, denn da gibt es noch Stasia, die er nicht verlieren will So nimmt die Story immer mehr Fahrt auf und rast auf den Abgrund zu.Neben einer spannenden, streckenweise thrillerhnlichen Handlung geht es um die Frage nach dem Erreichten und Verpassten im Leben und um die unterschiedlichen Vorstellungen von Freundschaft und die daraus resultierenden Erwartungen an Freunde...

Title : Harras: der feindliche Freund
Author :
Rating :
ISBN : B00BZZSE02
ISBN13 : -
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : OCM Verlag 22 M rz 2013
Number of Pages : 594 Pages
File Size : 889 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Harras: der feindliche Freund Reviews

  • L. Kowald
    2018-11-27 14:41

    Nicht leichte Kost, die einem noch Wochen später grummelnd im Magen liegt. Ein bitterböser Blick in die Abgründe menschlicher Beziehungen. Wer entspannende Einschlaf-Lektüre erwartet, wird zu Recht frustriert. Die Geschichte kommt etwas schleppend in Gang. Oft macht man sich Sorgen um den Protagonisten. Eine Identifizierung mit ihm will nicht gelingen, man bekommt zunehmend Mitleid mit ihm, der sich krankhaft und aus Mangel an Selbstwertgefühl an einen falschen Freund klammert und dabei seine wahren Freunde zu verlieren droht. Spannend und frustrierend bis zum Schluss. Der Epilog wirkt etwas angehängt, der Autor scheint nicht gerade ein Freund von Schluss-Pointen zu sein...

  • swan
    2018-11-21 17:47

    Der Autor wendet sich immer wieder an den Leser und bittet um Geduld, er müsse erst seine gegenwärtige Situation schildernund seine Gemütslage erklären bevor er mit seiner Geschichte fortfährt.Dieses Stilmittel nervt mich ungemein, vor allem wenn mit dem Erzählen der Gegenwart keine neuen Fakten geschaffen werden.Vielmehr versucht der Autor Seiten zu schinden und mich zur Ruhe anzuhalten. Das funktioniert aber nicht.Worthülsen und Textfüller machen mich als Leser nur noch ungeduldiger und um so ungehaltener reagiere ich, wenn dann zumSchluß meine Erwartungen nicht erfüllt werden.Der Roman endet mit einem o f f e n e n Ende, was an sich schon ein No Go ist.Statt einer umfassenden Erklärung wird nur das schw..zgesteuerte Verhalten des Protagonisten ins Feld geführt und dasfinde ich gelinde gesagt eine absolute Vera....e.

  • DarkSummer
    2018-11-20 11:36

    Freund oder Feind, das ist hier die Frage. Nach mehr als 20 Jahren trifft Henning seinen alten Schulfreund Harras aus der Jugendzeit wieder. Die beiden hatten sich damals im Streit getrennt, jetzt knüpfen sie an ihre alte Freundschaft wieder an.Die Lebenswege der beiden Männer sind ganz unterschiedlich verlaufen. Henning ist verheiratet, hat ein Kind. Betreibt sein eigenes kleines Unternehmen und lebt in einem kleinen Häuschen. Harras ist zwielichtig, verdient sein Geld indem er die finanzielle Lage anderer ausnutzt, lebt auf großem Fuß mit eigenem Chauffeur. Er kennt viele Menschen, hat Zutritt zu noblen Clubs, ist Single mit wechselnden Affären.Und Harras ist ein Mann, der Henning manipuliert. Henning wiederum kommt als "Biedermann" teils blauäugig rüber, lässt sich trotz ungutem Gefühl auf Harras ein. Als Leser merkt man, dass Harras Henning nicht gut tut. Auch seine Frau ist lange Zeit gegen Harras, bis dieser auch Helen einzuwickeln versteht.Der Roman ist in Tragebuchform verfasst, Henning spricht seine Leser direkt an und lässt sie an seinen Gedanken und Gefühlen teilhaben. Die Story wird nach und nach aufgerollt, während Henning im Krankenhaus liegt, ans Bett gefesselt ist. Er muss seine Geschichte aufschreiben, um sie zu reflektieren und verarbeiten zu können.Ich fand den Einblick in die Psyche von beiden Männern interessant, hätte Henning manchmal am liebsten wachgerüttelt. Habe mich gefragt, ob er sehenden Auges oder eher blind in sein Unglück rennt, denn die aufgewärmte Freundschaft entwickelt sich für Henning zu einem Alptraum. Insgesamt fand ich die Geschichte lesenswert, für meinen Geschmack hätte sie ruhig noch länger sein dürfen, um die Charaktere noch besser kennenzulernen.Fazit: Eine interessante Geschichte über Freundschaft und Manipulation.

  • Stefanie Blass
    2018-12-01 11:42

    Nach jahrelanger Unterbrechung treffen sich die beiden besten Freunde Henning Wennemann und „Harras“ zufällig auf einer Geburtstagfeier wieder. Sie beschlossen, den damaligen Schwur wieder aufleben zu lassen. Die alten Zwistigkeiten bereinigen sie und genießen ihre neu gewonnene Freundschaft in vollen Zügen. Henning hat die Chance, in eine aufregende Welt einzutauchen. Die Welt der Reichen und Schönen, der teuren Club, exklusiven Restaurants und auf millionenschweren Segeljachten.Doch jede Medaille hat zwei Seiten und alles kostet seinen Preis…Der Autor Winfried Thamm, versteht es sich auszudrücken und den Leser mit dem Protagonisten Henning in eine andere, zwielichtige Welt eintauchen zu lassen. Wortgewand und der Szene entsprechend beschreibt er die Geschichte von der Freundschaft von Henning und „Harras“. Das Buch liest sich flüssig und ist gut geeignet für ein schnelles Leseabenteuer.Mir hat das Buch eigentlich gut gefallen, weil man sich schnell in Henning und seine Situation hinein versetzen kann.Mit diesem auch mit fiebert und das ein oder andere mal auch den Kopf schütteln lässt. Ich wollte unbedingt erfahren, wie es ausgeht! Allerdings ist ein kurzer Lesespaß, der keine größeren Spuren hinterlässt.

  • Monika Preuß
    2018-11-22 09:29

    Winfried Thamm hat einen atmosphärisch dichten Roman vorgelegt,der nicht dem üblichen Schubladendenken folgt.'Harras' fordert den Leser, zieht in hinein in dieses ungute Gefühl, das der wieder aufgetauchte Freund in der anscheinend intakten Familie auslöst. Man ist versucht, sich dem Sog kommenden Unheils, das man nicht benennen kann zu entziehen aber man kann es nicht. Thamm versteht es, den Leser in die Gedankengänge des Erzählers hineinzuziehen, gönnt ihm keine Erholung, kein Schonung. Liest man ohne Unterbrechung, wie ich es getan habe,wird man Teil eines klaustrophobischen, sehr subtilen, Kammerspiels.Man entwickelt Emotionen, wird Teil einer unausweichlichen Katastrophe, glaubt sie zu ahnen und ist dennoch ohnmächtig.Selten wurde ein psychologische Spiel abgründiger und mit solch feiner Bösartigkeit erdacht.Lesen!