Read Sebastian Kurz: Österrreichs neues Wunderkind? by Barbara Toth Online

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Sebastian Kurz gilt als das Wunderkind der sterreichischen Politik Von den internationalen Medien angesichts seines Alters und seiner steilen politischen Karriere bestaunt, konnte er als Bundesparteiobmann einen groen Wahlsieg erringen Wer ist dieser junge Mann, der mit dem Versprechen antrat, eine alte, verkrustete Partei in eine moderne Bewegung umzuwandeln Was sind seine politischen Inhalte und Ziele Wer steht hinter ihm Wie haben sich seine Positionen im Laufe seiner politischen Laufbahn gendert Die Journalistinnen Nina Horaczek und Barbara Tth beleuchten in diesem Portrt Herkunft, Werdegang und Politik von Sebastian Kurz....

Title : Sebastian Kurz: Österrreichs neues Wunderkind?
Author :
Rating :
ISBN : B077B8W1T8
ISBN13 : -
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : Residenz Verlag Auflage 1 5 Dezember 2017
Number of Pages : 200 Pages
File Size : 991 KB
Status : Available For Download
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Sebastian Kurz: Österrreichs neues Wunderkind? Reviews

  • Johann Guenther
    2018-10-23 01:03

    HORACZEK, Nina; TOTH, Barbara: „Sebastian KURZ. Österreichs neues Wunderkind?“, Salzburg Wien 2017Zwei Journalistinnen der Zeitschrift Falter beschreiben das Leben und Politikerwerden von Sebastian Kurz. Die Autoren kommen aus einer Zeitschrift, die man eher dem linken Lager als den Konservativen zuordnen würde. Es entstand mit diesem Buch aber nicht eine Schmähschrift über den jungen Bundeskanzler, sondern eine sehr sachliche Lebensbeschreibung. Es wird ein sehr sachlicher und durchgehend positiver Mensch vorgestellt. In ihrer Redaktion konnten sie auch auf Material zugreifen, das sonst nicht zugänglich ist. Sie ziehen aus solchen Papieren Schlüsse, die Vermutungen sind, wie etwa „Kurz wollte an die Macht, was er dann konkret mit ihr anfängt, schien ihm zweitrangig“ (Seite 35). Erst in einem Nachsatz wird die Annahme mit „oder er hielt es nicht schriftlich fest“ abgeschwächt.Ich wollte mit der vorliegenden Biografie mehr über den jungen Bundeskanzler erfahren. Er ist ja, speziell was sein Privatleben betrifft sehr zurückhaltend. Aber auch im Buch ist es limitiert. Ein wichtiger Faktor in seinem Leben scheint aber die Familie zu sein. Seine aus Ungarn stammende Großmutter, eine Bäuerin im Waldviertel und die aufstrebenden und fleißigen Eltern, die ihren Sebastian „auf Augenhöhe“ zu Selbstständigkeit und eigener Meinung erzogen. Im Buch wird es eine „intakte und liebevolle Familie“ genannt.Neben dem Leben des jungen Politikers wird auch das politische Umfeld seiner Zeit beschrieben, um besser verstehen zu können, warum welche Handlungen gesetzt wurden.Seinen Erfolg baute er mit sehr genauer Arbeit auf. Er sammelte ein Team um sich, mit denen er über Jahre einen neuen Weg gesucht hatte und mit neuen Medien machte er sich etwas unabhängig von den klassischen Medien und deren Einfluss. Der traditionellen Volkspartei bot er einen neuen Weg an, bei dem es ihm anscheinend gelungen ist (bis jetzt) Unterstützung zu bekommen.Im Kapitel „Sicherheit“ werden die beiden Autorinnen sehr tendenziös. Sie bewerten die Arbeiten Kurz's als Verantwortlichen für Integration und als Außenminister immer mit einem ABER.Er erhöhte das Budget für Entwicklungshilfe, ABER die Kosten für Geflüchtete in Österreich waren inkludiert.Er war der Initiator der Schließung der Balkanroute, ABER das funktionierte nur wegen des Deals von Merkel mit der Türkei.Das sind Mutmaßungen „was wäre wenn“. Da spiegelt sich der Zustand des derzeitigen Journalismus wider, der eben ohne negative Fakten nicht leben will. In Folge wird eine Studie über Kurz so dargestellt wird, dass die kleinen Prozentwerte, die aber negativ stärker herausgestrichen werden als die hohen Werte, die für ihn positiv sind.Was mich beim Lesen positiv stimmte und für Österreich eine Hoffnung darstellt ist: „Er hat es gerne harmonisch, er geht in keine Schlachten, die er nicht gewinnen kann, und er will keine verbrannte Erde hinterlassen.“ (Seite 57) Und diese Aussage stammt von kritischen Journalisten. Die österreichische Bevölkerung hätte sich so eine Veränderung der politischen Landschaft verdient.Er ist ein Verwandlungskünstler – so die Autorinnen. Einmal für die Einwanderer und dann für Sicherheit. Viele Rollen sind in ihm angelegt. Manche sehen in ihm den Rechtspopulisten. Sollte aber die Konjunktur anhalten und die Staatskassen gefüllt sein könnte er sich auch seiner christlich-sozialen Tradition besinnen.Aber das sind alles Spekulationen. Das Buch vermittelt die Vergangenheit des Sebastian Kurz. Seine Familie, seine Jugend und seinen Werdegang. Das ist der Zweck so einer Biografie.

  • Christoph
    2018-10-21 00:03

    Wie man sich aus machtpolitischen Gründen wie ein Blatt im Winde dreht. Hinter der Fassade des perfekten Schwiegersohns, steckt halt leider auch nur ein berechnender, machtgeiler Berufspolitiker. Schonungslos aufgedeckt von Nina Horaczek und Barbara Tóth. Sollte man lesen...

  • iris bramann
    2018-10-19 16:33

    Da es von zwei Journalistinnen des "Falter" geschrieben wurde, ist es nicht verwunderlich, dass Herr Kurz als Jemand beschrieben wird, der seine Fahne nach dem Wind richtet und nichts zu Stande gebracht hat.Die Schließung der Balkanroute war nicht er, sondern Slowenien.Die Reduzierung der Ankömmlinge haben wir Frau Merkel und der Türkei zu verdanken,Ein stark tendenziöses Buch linker Falter Journalisten.Zusammengefasst wird er als Blender und Jemand, der in Wirklichkeit nichts erreicht hat, dargestellt.

  • Monika Schneider
    2018-10-28 21:47

    Ich finde dieses Buch keineswegs objektiv, sondern sehr tendenziös! Den beiden Autorinnen passt es nicht, dass Kurz einen bürgerlichen bzw. kleinbürgerlichen Background hat, der ironische Unterton schwingt ständig mit. Jemand, der keine Brüche in seiner Persönlichkeit vorzuweisen hat bzw. nicht revolutionär ist, ist ihnen offenbar verdächtig.Ein liebevolles Elternhaus- igitt! Fleißige Eltern, die auf eine Eigentumswohnung sparen- wie spießig ist das denn!!! Auch die Zielstrebigkeit von Sebastian Kurz wird kritisiert. Als ob man es je zu etwas bringen könnte- egal, in welchem Bereich - ohne sein Ziel ständig vor Augen zu haben!Seltsam,dass man ein Buch über jemanden schreibt, den man nicht mag. Und dabei offenbar in solcher Windeseile, dass Rechtschreibfehler in Kauf genommen wurden!

  • BF
    2018-10-20 23:46

    An Sebastian Kurz, dem jungen österreichischen Bundeskanzler, scheiden sich die Geister. Was die einen loben, kritisieren die anderen. Freilich auch umgekehrt, weil Kurz seine Positionen innerhalb nur weniger Monate völlig ändern kann. Je nachdem, wie es eben passt. Aber das ist eben Politik.Vorliegendes Büchlein versucht die Persönlichkeit des jungen Mannes nachzuzeichnen, einzuordnen, zu fassen. Bemerkenswert dabei, dass dies den beiden Autorinnen eigentlich ohne jede Polemik gelingt. Die Annäherung an Kurz verläuft sachlich, bestimmte Situationen seines politischen Lebensweges werden fein säuberlich dokumentiert, gleichzeitig Zusammenhänge erklärt. Ein lesenswertes, ein durchaus empfehlenswertes Büchlein.